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Covid-19 Konjunkturprogramm - attraktive Anreize für die Digitalisierung der Immobilienwirtschaft und mehr Geld für mehr Energieeffizienz

Eingestellt von Redaktion am 25. Juni 2020 10:30:02 MESZ

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Management & Verewaltung von Redaktion

Mehrwertsteuer, Kinderbonus, E-Auto-Prämie: Das Konjunkturpaket der Bundesregierung hält sowohl für Verbraucher als auch Unternehmen viele Vorteile bereit – und auch Immobilienbesitzer und die Immobilienwirtschaft können profitieren. Denn das von der Bundesregierung verabschiedete Paket berücksichtigt auch die Klimaziele - von insgesamt 130 Milliarden Euro sollen 30 bis 40 Milliarden Euro dem Klimaschutz zugutekommen. Davon sollen in den kommenden zwei Jahren 2,5 Milliarden Euro in das CO2- Gebäudesanierungsprogramm des Bundes fließen. Das sind eine Milliarde mehr als vor der Corona-Krise geplant. Zudem setzt die Senkung der Mehrwertsteuer Anreize für Investitionen in den Fortschritt. Für Hausbesitzer und Immobilienunternehmen lohnt es sich jetzt mehrfach, in eine energetische Sanierung ihres Gebäudes und ihre digitale Zukunft zu investieren.

Weichen für die Zukunft – auch in der Immobilienwirtschaft

Die Corona-Krise hat die gesamte Gesellschaft vor große Herausforderungen gestellt, kann in manchen Bereichen nun aber auch zu einem Chancengeber für die Zukunft werden. Mit dem verabschiedeten Konjunkturpaket möchte die Bundesregierung die Weichen jedenfalls in eine positive und fortschrittliche Richtung stellen - wirtschaftlich und ökologisch. Davon kann auch die gesamte Immobilienwirtschaft profitieren. Denn die Große Koalition stellt mehr Geld für die energetische Gebäudesanierung bereit. Und die Senkung der Mehrwertsteuer bringt Angebote für Immobilienunternehmen mit sich – insbesondere im Bereich der Digitalisierung. Was bis gestern also vielerorts relativ träge angegangen wurde, kann morgen einen regelrechten Schub erleben.

Positiven Effekte der digitalen Arbeitsweisen während der Corona-Krise

Die Corona-Krise rückt bei vielen Unternehmen die positiven Effekte der digitalen Arbeitsweisen in den Fokus. Schon länger setzen viele Immobilienunternehmen zur effizienten Bewältigung von alltäglichen Aufgaben verstärkt auf Softwarelösungen für das Immobilienmanagement mit integrierten Plattformen für die Mieterkommunikation, digitalem Dokumentenmanagement oder der Möglichkeit digitaler Objektabnahmen bzw. -übergaben. Ausgelöst durch die Corona-Pandemie beschäftigen sich nun jedoch auch Unternehmen intensiv mit der Umstellung auf digitale Arbeitstools und -methoden und der Digitalisierung von Prozessen, die dies vorher auf die lange Bank geschoben haben. Digitalen Arbeitsformen gelingt dadurch flächendeckend der Durchbruch - auch in der Immobilienbranche gewinnen sie aufgrund der aktuellen Situation weiter an Relevanz.

Mehrwertsteuersenkung nutzen und in die digitale Zukunft starten

Mit der Senkung der Mehrwertsteuer hat die Bundesregierung nun zusätzliche Anreize gesetzt, den Prozess der Digitalisierung kosteneffizient anzugehen. Denn nicht nur die Automobilbranche und andere große Wirtschaftszweige nutzen die Gunst der Stunde und bieten potenziellen Kunden umfangreiche Angebote, um ihre Produkte an den Kunden zu bringen. Auch einige Softwarehersteller für die Immobilienbranche hat die Mehrwertsteuersenkung veranlasst ausschlaggebende Preisnachlässe auf ihre Lösungen zu gewähren. So sparen Neukunden einem Kauf von einer der marktführenden Softwarelösungen für das Immobilienmanagement, iX-Haus, derzeit die gesamte Mehrwertsteuer von 19 Prozent, wenn sie sich bis zum Ende des Jahres für die Software entscheiden.

Energetische Sanierungen – wenn nicht jetzt, wann dann?

Mit dem Konjunkturprogramm setzt die Bundesregierung auch klare Impulse für die energetische Sanierung. Bis 2030 will die Bundesregierung den CO2-Ausstoß deutlich reduzieren - eine zentrale Rolle spielt dabei der Gebäudesektor. Denn rund 35 Prozent des Endenergieverbrauchs in Deutschland gehen auf das Konto von öffentlichen oder privaten Gebäuden. Mit dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm sollen Immobilienunternehmen, Hausbesitzer und Wohnungseigentümer nun noch weiter dazu motiviert werden, eine energetische Sanierung in Angriff zu nehmen. Die Koalition hat im Rahmen des Corona-Konjunkturpakets das CO2-Gebäudesanierungsprogramm daher um eine Milliarde Euro aufgestockt, d.h. mehr Anträge von Haus- und Wohnungseigentümern können so bewilligt werden.

Gebäudesektor und Immobilienwirtschaft als Konjunkturmotor

Der Gebäudesektor als Konjunkturmotor der Wirtschaft wird so noch weiter gestärkt und der Kurs Richtung Klimaschutz fortgesetzt. Wer also die Heizung erneuern möchte und sich für erneuerbare Energien entscheidet, kann die Förderungen durch das Bundesamt für Ausfuhrkontrolle (BAFA) oder der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) nutzen: Seit Januar 2020 erhalten Sanierungswillige einen höheren BAFA-Zuschuss für die neue Heizung und auch die KfW hat ihre Angebote zur energetischen Sanierung deutlich aufgestockt.

Die Nachfrage nach den Förderprogrammen ist allein im ersten Quartal 2020 deutlich gestiegen. Diese im Januar 2020 im Rahmen des Klimaschutzprogramms stark verbesserten Förderprogramme und die nun beschlossene Aufstockung des CO2-Gebäudesanierungsprogrammes bieten Unternehmen und privaten Immobilienbesitzern weitere attraktive Anreize für energieeffizientes Bauen und Sanieren. Dabei ist ein kontinuierlicher Mittelfluss jedoch wichtig für eine konstante Nachfrage, die auch Planungssicherheit schafft. Von zentraler Bedeutung ist nun ein monatliches engmaschiges Monitoring der Förderabrufe, um bei Bedarf frühzeitig nachsteuern zu können.

Mit den gegebenen Mitteln gestärkt in die Zukunft

Ob Investition in energetische Sanierung oder die Digitalisierung der Verwaltung, der Immobilienwirtschaft werden einige Mittel und Möglichkeiten an die Hand gegeben gestärkt aus der Krise zu kommen. Diese Chance zu nutzen, liegt jetzt in den Händen vieler Immobilienunternehmen, die den Weg hin zu einer digitalen Arbeitsweise noch nicht gegangen sind. Mit den von vielen Unternehmen gesammelten, positiven Erkenntnissen zur digitalen Arbeit aus der Corona-Krise sowie den jetzt gegebenen Anreizen und Angeboten für die Einführung digitaler Werkzeuge bekommen sie kosteneffiziente Optionen, die Weichen in Richtung fortschrittliche Zukunft zu stellen.

Topics: Management & Verwaltung


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