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Das ABC des Immobilienmanagement - P wie Portfoliomanagement

Eingestellt von Redaktion am 30. Januar 2020 09:20:00 MEZ

Spacewell Germanys ABC des Immobilienmanagement

Unter dem Begriff Portfoliomanagement (auch: Assetmanagement/Investment Management) versteht man ein Instrument der strategischen Unternehmensführung. Zerlegt man den Begriff „Portfoliomanagement“ in seine Bestandteile, kommt man zu dem Ergebnis, dass es sich um das Managen, also um das Planen – Steuern – Kontrollieren eines Portfolios handelt. In der Immobilienbranche bedeutet das Portfoliomanagement ein aktiv geplantes und gesteuertes auf dauerhafte Gewinnoptimierung ausgerichtetes Management eines Immobilien- bzw. Vermögensbestandes.

Klassischerweise beschäftigt sich die Portfoliomethode mit der optimalen Zusammensetzung eines Wertpapierportfolios. Auf die Produkte eines Unternehmens übertragen wird die Portfoliomethode für die Produktdiversifikation eingesetzt, indem die Ertragschancen den Risiken gegenübergestellt werden. Mit dem Ziel, ein möglichst stabiles Unternehmen zu erreichen, wird nicht das einzelne Produkt, Wertpapier oder die einzelne Immobilie isoliert betrachtet, sondern die Beziehungen in der Gesamtheit der einzelnen Portfolioelemente stehen im Mittelpunkt der Betrachtung. 

In den letzten Jahren wurden in Deutschland auch Immobilien Betrachtungs- und Handlungsgegenstand des Portfoliomanagements. Die einzelnen Immobilien werden analysiert und vorausschauend auf mittel- und langfristige Chancen und Risiken überprüft. Je nach Ergebnis werden bestimmte Immobilien behalten, optimiert oder verkauft und/oder durch weitere Objekte ergänzt.  

Ein gutes Gesamtportfolio zeichnet sich jedoch dadurch aus, dass die Anlagemischung aus Kapitalmarktpapieren und Immobilien besteht. Man spricht von einem "multi asset portfolio". Die Einbeziehung der Immobilien setzt voraus, dass das Transparenzgefüge auf dem Immobilienmarkt ein nachvollziehbares Portfoliomanagement ermöglicht. 

Normalerweise werden Portfolien in einem zweidimensionalen System dargestellt. Das Modell der Boston Consulting Group stellt den relativen Marktanteil dem Marktwachstum gegenüber und „positioniert“ die einzelnen Produkte gemäß diesen Kriterien in einer Matrix. Für die Performance eines Immobilienportfolios sind drei Dimensionen wichtig: 

  • Wirtschaftlicher Erfolg der Immobilie (Rentabilität, Mietertrag, Leerstand, Marktwert)  
  • Standortqualität (Marktbeschaffenheit, Marktattraktivität)  
  • Objektstandard (nachfragerelevante Faktoren, baulicher Zustand)  

Für die Analyse und das optimale Management ihres Portfolios bedienen sich Unternehmen der Immobilienwirtschaft häufig Softwarelösungen für das Immobilienmanagement, mit denen ein effizientes Reporting abgebildet werden sowie dementsprechende Maßnahmen ergriffen und gesteuert werden können. 

Topics: ABC des Immobilienmanagement


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