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Immobilienmarketing - So erreichen Immobilienunternehmen Ihre Zielgruppe online

Eingestellt von Jens Hoffstiepel am 27. Januar 2021 09:18:00 MEZ

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Trends von Jens Hoffstiepel

Professionelles Marketing führt in vielen Immobilienunternehmen ein Schattendasein. Noch seltener ist ernsthaft betriebenes Onlinemarketing. In diesem Artikel stellen wir Ihnen Besonderheiten, Trends und konkrete Maßnahmen vor, mit denen Sie eine erfolgreiche Marketingstrategie entwickeln.  Digital Marketing für Immobilienunternehmen

Bei der Vermarktung von Immobilienunternehmen und deren Immobilien nimmt die digitale Welt immer mehr Raum ein. Für die Immobilienwirtschaft gilt es daher, sowohl ihren eigenen Unternehmensauftritt als auch ihre Immobilienobjekte ansprechend, authentisch und professionell im Internet zu präsentieren. Der Einsatz von modernen digitalen Möglichkeiten für das Marketing eines Immobilienunternehmens, wie beispielsweise ein professioneller Webauftritt, die Nutzung sozialer Medien oder Plattformen für das adäquate vermarkten von Immobilien, schaffen Multiplikatoren und können zu einer höheren Reichweite, folglich besserer Vermarktung und somit mehr Umsatz führen - die strategischen Einsatzmöglichkeiten von digitalen Medien für die Immobilienvermarktung werden immer wichtiger und tragen in der heutigen Zeit maßgeblich zur Optimierung des Unternehmenserfolges bei.

Immobilienmarketing - der Konatkt zu Interessenten

Immobilienmakler, Bauträger, Projektentwickler oder Hausverwalter können Ihre Produkte nicht genauso online vermarkten wie Anbieter von Konsumgütern. Während viele Händler diverse Produkte und Dienstleistungen direkt über das Internet in Onlineshops veräußern können, ist dies für sie nicht möglich. Ihr Produkt – eine Immobilie und die Dienstleistungen, die damit zusammenhängen – ist viel zu komplex. Was also kann Online-Immobilienmarketing erreichen? Etwas, das sie sehr nahe an den Verkaufserfolg bringt: Kontakte zu Interessenten. Ein essenzielles Gut beispielsweise für Immobilienmakler in der Objektakquise, für Projektentwickler auf der Suche nach Vertriebspartnern, Immobilienkäufern und Mietern oder für Hausverwaltungen, die Immobilieneigentümer akquirieren wollen. 

Immobilienvermarktung über Onlinekanäle 

Potenzielle Kunden und Konsumenten informieren sich heute größtenteils auf digitalen Wegen über Angebote, bevor sie sich letztendlich für ein Produkt oder eine Dienstleistung entscheiden - das gilt natürlich auch für Immobilien. Egal, ob Wohnungen oder Häuser, Miete oder Kauf, Verwaltung oder Pflege. Die Suche findet heutzutage abends auf der Couch, morgens in der Bahn oder Mittags in der Pause statt. Smartphones, Tablets und die stetige Verfügbarkeit des Internets machen es möglich.  

Aufgrund dieses Nutzungsverhaltens sind natürlich auch die anvisierten Zielgruppen von Immobilienunternehmen immer öfter nur noch über Onlinekanäle zu erreichen - die Schaltung von Anzeigen oder Inseraten in Printmedien erzielt schon lange einen weitaus geringeren Effekt und man erreicht nur noch einen geringfügigen Teil der potenziellen Kunden. Neben der Nutzung der mittlerweile etablierten Online-Immobilienportale, wie Immowelt, Immoscout und Co. werden ein guter Webauftritt, die Schaltung von Online-Werbung und die Nutzung sozialer Medien oder von eBay-Kleinanzeigen, das seit geraumer Zeit für das Inserieren von Immobilien immer wichtiger wird, entscheidende Faktoren für die Vermarktung in der Immobilienbranche. 

Digitalisierung des Immobiliengeschäfts 

Die Digitalisierung ist daher auch in der Immobilienbranche in vollem Gange. So wie der Onlinehandel das Shopping revolutioniert hat, könnte in naher Zukunft die digitale Transformation die Immobilienbranche auf den Kopf stellen. Erste Besichtigungen oder ein erster Eindruck von Immobilien etwa können online oder auch ganz ohne Makler stattfinden, Fragen über Chats beantwortet und Anzeigen automatisch an Passanten verschickt werden, die sich gerade in der Nähe einer leerstehenden Wohnung befinden. All das ist mithilfe von Protechs und der sozialen Medien schon heute möglich. 

Soziale Medien mit höherem Stellenwert bei der Immobilienvermarktung 

Wie in jeder anderen Branche auch informieren sich potenzielle Mieter, Hauskäufer und Wohnungseigentümer heute online über das aktuelle Angebot. Neben den bekannten Immobilienportalen nehmen die sozialen Medien oder aber eBay-Kleinanzeigen bei ihrer Suche von Immobilien heute hohen Stellenwert ein. Die vielen Nutzer versprechen eine große Reichweite für gezielte Werbemaßnahmen und Inserate von Unternehmen - auch der Immobilienbranche. Zudem können die sozialen Medien einen weiteren großen Vorteil mit sich bringen. Neben der Möglichkeit, viele Adressaten mit einer relativ preisgünstigen Anzeigenschaltung oder allein durch ein gelungenes Unternehmensprofil zu erreichen, spielt besonders in den sozialen Medien das “Empfehlungsmarketing” bzw. “Bewertungsmarketing” eine große Rolle. Besonders gute Unternehmensbewertungen bei guter Beratung bzw. allgemein guter Arbeit von Immobilienunternehmen schaffen Vertrauen und gutes Image. Das wird in der heutigen Zeit immer wichtiger - denn schließlich will niemand an ein „schwarzes Schaf“ der Immobilienbranche geraten.  

Social Media & Online-Marketing für Immobilienunternehmen 

Eine Chance also, mit der man als Immobilienunternehmen mithilfe eines effektivem Social Media Marketings aus der Masse der Anbieter hervorstechen kann. Eine gute Unternehmensseite in sozialen Netzwerken mit den gegebenen Möglichkeiten gezielter, personalisierter Werbung verschaffen einem Unternehmen eine hohe Reichweite, die Unternehmen der Immobilienwirtschaft zukünftig verstärkt für sich nutzen können.  

Mit den so gestalteten Marketingmaßnahmen können sie Interessenten anziehen und sie zu Kunden machen. Für die Online-Strategie bedeutet dies: Die sogenannte Konversion ist das Hauptziel. Konversion bedeutet, die Besucher auf denen von Unternehmen genutzten Kanälen, bspw. die Webseite, dazu zu bringen, eine Handlung abzuschließen, durch die man mit ihnen in Kontakt treten können. Was das für eine Handlung ist, hängt davon ab, was  mit den unterschiedlichen Kommunikationskanälen erreicht werden soll. Als Immobilienmakler mit der Webseite oder sozialen Medien Kontakte zu Eigentümern gewinnen, die verkaufen wollen – also Leads, generieren? Dann sollten Besucher eventuell dazu bewegt werden, einen Termin mit zu vereinbaren. Als Sachverständiger die Bekanntheit für Bauphysik steigern? Dann sollte man in Erwägung ziehen, durch Blogartikel eine besondere Expertise in diesem Bereich zu zeigen und Leser dazu ermuntern, dass sie die Beiträge liken oder verlinken. Je nachdem, was Unternehmen anstreben - die Marketingstrategie und der Aufbau einer Website  sowie die Aktivitäten in den sozialen Medien müssen der individuellen Zielvorgaben entsprechen. 

Facebook und Instagram als Beispiel  

Facebook rückt mittlerweile ein wenig in den Hintergrund – gemeinsam mit Instagram genießt die Plattformen aber auch heute noch einen hohen Stellenwert bei den Nutzern von Onlinemedien und somit auch für die Reichweite von geschalteter Werbung. Denn Konsumenten nutzen die sozialen Medien heutzutage nicht ausschließlich als reines Kommunikationsmittel, um sich mit Freunden auszutauschen oder um sich zu präsentieren. Einen wichtigen und großen Aspekt bei der Nutzung stellt die Möglichkeit einer gebündelten Informationssammlung dar. So durchforsten die Nutzer nicht mehr mehrere Websites, sondern sehen alle für sie relevanten Neuigkeiten in ihrem Newsfeed oder der Timeline bei Facebook und Instagram. Das bedeutet, jeder Nutzer bestimmt selbst, was er angezeigt bekommen möchte und wonach er gerade sucht. Auf diese Weise dienen die sozialen Medien immer mehr als personalisierter Lieferant gebündelter Informationen und vor allem als Marktplatz, um Angebote einzustellen oder zu suchen. Und da wären wir an dem Punkt, der für die Immobilienwirtschaft wichtig wird. Die Nutzung der Plattformen als kostengünstige Lösung, um sich selbst und seine Objekte zu vermarkten. Mit dem Inserieren von Objekten über eine Unternehmensseite bei Instagram und Facebook wertet man seine Außendarstellung auf und erhält gleichzeitig mehr Reichweite als auf manch gängigem Immobilienportal.  

Zusätzliche alternative Vermarktung mit sozialen Medien 

Die Preise für Inserate in den Immobilienportalen sind relativ hoch und eine Anzeige in der Tageszeitung ist nicht mehr ganz am Puls der Zeit - aber die Interessenten suchen online nach ihrem neuen Zuhause. Sie recherchieren Immobilien beispielsweise morgens in der Bahn oder abends auf dem Sofa. Um also möglichst viele dieser Interessenten zu erreichen, braucht es heute mehr als nur ein paar Bilder in einem Immobilienportal. Neben der Nutzung der Portale bieten soziale Medien hier eine sehr gute zusätzliche alternative Vermarktungsform mit der Möglichkeit einer zielgerichteten Kundenansprache. Mithilfe von gezielter Werbeschaltung auf beispielsweise eine Region bezogen kann man mit relativ wenig Budget genau die Zielgruppe erreichen, die man sich wünscht. Daneben bietet eine eigene Unternehmensseite einen kostenfreien zusätzlichen Onlineauftritt, auf dem man beispielsweise Fotos von repräsentativen Bestandsobjekten veröffentlichen kann.  

Reichweite und Multiplikatoren ausbauen 

Allein in Deutschland nutzen rund 30 Mio. Menschen Facebook und 20 Mio. Menschen Instagram und bieten eine hervorragende Reichweite sowie Multiplikatoren. Schon diese Zahl ist ein herausstechender Grund, weshalb die Immobilienwirtschaft das Potenzial dieses sozialen Netzwerks erkennen sollte. 80 – 90 % der Zeit verbringen die Nutzer  der Medien im Newsfeed. Das ist der Bereich, in dem angezeigt wird, was die eigenen „Freunde“ oder die abonnierten Unternehmensseiten und Partner posten. Diese Nachrichten (Bilder, Videos, Statements, Kommentare) sind das Facebook-Elixier - bei Instagram ist alles visueller, Bilder mit kurzen Kommentaren und auffindbaren Verknüpfungen von Schlagworten über Hashtags (#) stehen hier im Vordergrund. Aber überall dort finden die Nutzer heutzutage die Beträge, die sie interessieren, die sie kommentieren oder teilen. Vergleichbar ist das System mit einem gezielt gesteuertem Empfehlungsmarketing, das man unbedingt ausnutzen sollte. Um in diesen Timelines der Nutzer aufzutauchen und von dieser Vermarktung profitieren zu können, müssen sich Unternehmen nur eine Fanseite bzw. Unternehmensseite bei Facebook und Instagram anlegen - die AGB der Medien untersagen die Kontaktaufnahme zu gewerblichen Zwecken über ein persönliches Profil. 

Ebay-Kleinanzeigen als weitere Plattform 

Seit einiger Zeit drängt auch ebay-Kleinanzeigen stärker auf den Markt für die Immobilienvermarktung und bietet sowohl für private Verkäufer und Vermieter als auch für Unternehmen die Möglichkeit, Verkaufs- und Vermietungsanzeigen zu schalten. Von den Nutzern wird das Angebot von eBay-Kleinanzeigen überdurchschnittlich gut angenommen. Das Unternehmen ist mit 60 Millionen Aufrufen seiner Immobilien-Kategorie und aktuell mehr als 160.000 Wohnungs- und Hausanzeigen mittlerweile wohl auch als digitaler Immobilienmarktplatz ein ernst zu nehmender Player auf dem Markt.  

Mit dieser großen Reichweite zählt eBay Kleinanzeigen zu den reichweitenstärksten Web-Angeboten Deutschlands. Grundsätzlich ist eBay-Kleinanzeigen kostenlos. Ausgenommen sind dabei jedoch eine große Anzahl an Inseraten von Autos und Immobilien. Sowohl gewerbliche als auch private Nutzer können gebührenfrei Immobilieninserate aufgeben, aber nur zwei gleichzeitig. Das bringt Immobilienunternehmen nicht viel - bei mehr laufende Anzeigen in der Kategorie Immobilien, fällt ab der dritten Anzeige eine Einstellgebühr in Höhe von 19,95 EUR an. Die Laufzeit der kostenpflichtigen Anzeige beträgt wiederum 60 Tage und ist somit günstiger als bei Immobilienscout24 und Immowelt, die sich entweder als „Marktführer“ oder als „Testsieger“ bewerben. 

Große Reichweite bei guten Preisen 

Die Vorteile von eBay-Kleinanzeigen und dem Einsatz sozialer Medien liegen auf der Hand. Eine große Reichweite von Inseraten und Werbung bei guten Preisen verschaffen Unternehmen der Immobilienwirtschaft eine weitaus bessere Ansprache von potenziellen Kunden, als es mit einer analogen Anzeigenschaltung möglich ist. Gleichzeitig können positive Imageeffekte mit der Nutzung unterschiedlicher “Social Media Plattformen” ausgebaut werden. Für eine moderne Kunden- bzw. Konsumentenansprache sind genau diese Plattformen in der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Versuchen also auch Sie sich in der Nutzung und erreichen mehr Reichweite für Ihre Werbemaßnahmen und für Ihre Inserate. 

Topics: Trends


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