Spacewell Germany Blog


Digital statt analog: Verkehrssicherungspflichten im Blick behalten

Eingestellt von Jens Hoffstiepel on 2. September 2020 10:53:17 MESZ

Management & Verwaltung von Jens Hoffstiepel

Das Dach ist defekt und ein Dachziegel droht bei stärkerem Wind auf die Straße zu fallen? Der Gehweg vor dem Haus ist vereist und spiegelglatt? Der Fahrstuhl oder andere technische Anlagen müssen regelmäßig gewartet werden, um sicher und funktionstüchtig zu sein? Darum müssen sich Immobilienbesitzer bzw. die von Besitzern beauftragen Immobilienverwaltungen kümmern, denn sie müssen dafür sorgen, dass von und in ihren Immobilien keine Gefahr ausgeht. Diese sogenannten Verkehrssicherungspflichten bestehen gegenüber Mietern und anderen Personen, die auf dem Grund und Boden Schaden nehmen könnten. Im Immobilienrecht gibt es hunderte Verkehrssicherungspflichten. Werden diese nicht eingehalten, besteht akute Gefahr für die Mieter – und auf Verwalter, Vermieter oder Eigentümer können hohe Kosten durch unerwartete Ausfälle, Reparaturen oder gar Personenschäden zukommen.

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Das ABC des Immobilienmanagement - P wie Prüfungsfrist Betriebskosten

Eingestellt von Redaktion on 27. August 2020 11:03:00 MESZ

Nach Erhalt der jährlichen Betriebskostenabrechnung hat der Mieter eine Frist von zwölf Monaten, um die Prüfung der Gesamtkosten einer Betriebs- und Heizkostenabrechnung an Hand der Rechnungsunterlagen vorzunehmen und während dieser Einwendungsfrist ggf. zu beanstanden.

Der Vermieter ist dem Mieter gegenüber verpflichtet über die Einnahmen und Ausgaben Rechenschaft abzulegen. Zum Umfang der gesetzlichen Rechenschaftspflicht des Vermieters gehört nicht nur die Erstellung einer geordneten Abrechnung, sondern auch die Vorlage der Belege. Innerhalb dieses Zeitraums kann er noch Einwände gegen die Abrechnung geltend machen, danach nicht mehr (§ 556 Abs.3 BGB).

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Thema: ABC des Immobilienmanagement

Das ABC des Immobilienmanagement - O wie Option (Umsatzsteuerrecht)

Eingestellt von Redaktion on 20. August 2020 09:38:00 MESZ

Unter Option versteht man im Umsatzsteuerrecht die Behandlung eines steuerfrei gestellten Umsatzes als steuerpflichtig. Manche Unternehmer (Kleinunternehmer i.S.d. § 19 UStG) und manche Umsätze (z.B. die Vermietung und Verpachtung von Immobilien, § 4 Nr. 12 a) UStG) sind von der Umsatzsteuer befreit. Das ist in vielen Fällen von Vorteil, da Waren und Dienstleistungen auf dem Markt dadurch günstiger angeboten werden können bzw. vom erhaltenen Preis keine Umsatzsteuer abgeführt werden muss. Der Nachteil der Umsatzsteuerfreiheit ist, dass der Unternehmer dann auch keine Vorsteuer ziehen kann. 

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Thema: ABC des Immobilienmanagement

Wie die Corona-Krise digitale Arbeitsweisen in der Immobilienwirtschaft etabliert

Eingestellt von Jens Hoffstiepel on 19. August 2020 16:00:00 MESZ

Trends von Jens Hoffstiepel

So viele Einschränkungen und Unwägbarkeiten sowohl die Gesellschaft also auch die Wirtschaft während der Corona-Krise mitmachen müssen, zumindest was die Digitalisierung in Deutschland betrifft, bringt die Krise einige Steine ins Rollen – auch in der Immobilienwirtschaft. Viele Unternehmen haben die Vorteile der digitalen Arbeitsweise und automatisierter Abläufe für sich entdeckt. Dabei wird nicht nur das Arbeiten aus dem Homeoffice einen Sprung nach vorne machen. Wir als Softwarehersteller haben schnell gemerkt, wie glücklich wir uns schätzen können, dass ein Großteil unserer täglichen Arbeit im gesamten Unternehmen auf digitalen Prozessen basiert – und das nicht nur bei der Programmierung unserer Software für die Immobilienverwaltung iX-Haus. Aber unabhängig vom Digitalisierungsgrad in Unternehmen, gibt es in diesem Bereich wohl niemals den Status „fertig“, auch das haben wir gemerkt. Die Krise hat aufgezeigt, dass digitale Technologien viele Vorteile mit sich bringen können, aber auch, dass in der digitalen Arbeitsweise noch viel Verbesserungs- sowie Erweiterungspotenzial für Arbeitsabläufe und Prozesse stecken, die bisher noch nicht ausgeschöpft wurden. 

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Thema: Trends

Das ABC des Immobilienmanagement - N wie Nutzungsänderung (Gewerbeimmobilien)

Eingestellt von Redaktion on 13. August 2020 10:33:00 MESZ

Bei gewerblich genutzten Immobilien kommt es häufig zu Nutzungsänderungen oder Erweiterungen. Dies kann sowohl beim Mieterwechsel der Fall sein, als auch bei Änderungen der Geschäftstätigkeit vorhandener Mieter oder bei Untervermietung von Flächen. Dabei ist das rechtliche Augenmerk nicht allein auf das Mietrecht zu legen. Denn auch wenn zwischen Vermieter und Mieter Einverständnis über die neue Nutzung herrscht, kann es rechtliche Hindernisse aus dem Baurecht geben. Nutzungsänderungen- oder -Erweiterungen bedürfen in manchen Fällen einer Genehmigung durch das Bauamt. Welche Nutzung für ein Gebäude zulässig ist, ergibt sich aus der Baugenehmigung. In dieser können auch bestimmte, mit der Nutzung verbundene Auflagen erteilt werden (Beispiel: Anzahl der Stellplätze für Kundenfahrzeuge). 

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Thema: ABC des Immobilienmanagement

Wohnen und Arbeiten der Zukunft. Warum digitale Instrumente und Smart Technologien immer wichtiger werden?

Eingestellt von Jens Hoffstiepel on 6. August 2020 09:47:00 MESZ

Trends von Jens Hoffstiepel

Wie wohnen und arbeiten wir in der Zukunft? Eine Frage, die die gesamte Gesellschaft betrifft und die besonders die Immobilienbranche besser heute als morgen bestmöglich beantworten würde. Unser Verhalten und unser Leben ändert sich aufgrund der Digitalisierung und der fortschreitenden Urbanisierung schon jetzt rasant. Dementsprechend haben sich auch Wohn- und Arbeitskonzepte in den letzten Jahren in hohem Tempo verändert und die Ansprüche an die Immobilienwirtschaft sind gestiegen. Aber wie sieht für die Menschen das Wohnen und Arbeiten in der Zukunft aus und welche Veränderungen, neue Perspektiven und Tätigkeitsfelder ergeben sich daraus für die Immobilienwirtschaft?

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Thema: Trends

Das ABC des Immobilienmanagement - M wie Mietaufhebungsvertrag

Eingestellt von Redaktion on 5. August 2020 11:52:41 MESZ

Neben der einseitigen Möglichkeit der Beendigung eines Mietverhältnisses durch Kündigung, gibt es mit dem Mietaufhebungsvertrag die Möglichkeit, ein Mietverhältnis durch einen gegenseitigen Vertrag zu beenden. Dieser Mietaufhebungsvertrag kann von Mieter- oder Vermieterseite angeregt werden. Er eröffnet dem Vertragspartner die Möglichkeit, ohne Rücksicht auf mietvertragliche oder gesetzliche Bestimmungen und ohne Respektierung von Kündigungsvoraussetzungen und -fristen, ein Mietverhältnis zu beenden. Der Mietaufhebungsvertrag unterliegt keinem Formzwang - auch nicht bei Wohnraummietverhältnissen. Aus Beweisgründen ist eine schriftliche Vereinbarung mit ausdrücklicher Benennung des Auszugstermins jedoch dringend zu empfehlen. 

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Thema: ABC des Immobilienmanagement

Künstliche Intelligenz - Mehrwert für die Immobilienwirtschaft

Eingestellt von Jens Hoffstiepel on 29. Juli 2020 10:39:39 MESZ

Digitales & Technologie von Jens Hoffstiepel

Mit voranschreiten der Digitalisierung gewinnt die Automatisierung von Prozessen in der Immobilienwirtschaft immer mehr an Bedeutung – dabei rückt auch der Einsatz von “Künstlicher Intelligenz”, also KI, immer mehr in den Fokus. Während KI lange Zeit für viele ein Thema aus der Science-Fiction Welt war, kommen Menschen mittlerweile zunehmend in ihrem Alltag damit in Berührung. Denn eine Zukunftsvision ist KI schon lange nicht mehr. Heute genügt es, einen intelligenten Sprachassistenten wie beispielsweise Amazons Alexa zu besitzen und man hat Künstliche Intelligenz im Haushalt. Neben derartigen Smart Home Systemen für Privatanwender, machen sich auch Unternehmen die Smart-Building-Lösungen mit automatisierten Abläufe und selbstständig agierenden Programme zunutze. Welche Vorteile das für die Immobilienwirtschaft mit sich bringen kann, erfahren Sie in folgendem Artikel. 

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Thema: Digitales & Technologie

Wie digitale Instrumente die Nachhaltigkeit von Immobilien unterstützen können

Eingestellt von Jens Hoffstiepel on 22. Juli 2020 10:45:00 MESZ

Digitales & Technologie von Jens Hoffstiepel

Die Immobilienwirtschaft befasst sich immer wieder mit neuen Trends – derzeit sind das beispielsweise Themen, wie PropTechs, Smart-Building-Lösungen oder der Umgang mit Daten. Megatrends, wie die Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind bei vielen Akteuren der Branche mittlerweile aber schon über einen längeren Zeitraum in den Köpfen verankert. Werden sie einerseits angesichts eines massiven Umdenkens bei einem Großteil unserer Gesellschaft und andererseits aufgrund der (Weiter-)Entwicklung innovativer technischer Voraussetzungen zur Planung, Optimierung und Verwaltung sowohl von Immobilien als auch vieler Arbeitsabläufe immer wichtiger. Ein mögliches Zusammenspiel der beiden Trends bietet ein großes Potenzial für die Zukunft der gesamten Immobilienbranche. 

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Thema: Digitales & Technologie

Das ABC des Immobilienmanagement - L wie Lasten (Grundbesitz)

Eingestellt von Redaktion on 16. Juli 2020 09:45:00 MESZ

Der Begriff Lasten beschreibt die anteilige Beteiligung von Eigentümern an den bestehenden Aufwendungen in einer Wohnungseigentümergemeinschaft. Gemäß § 16 Abs. 2 WEG ist jeder Wohnungseigentümer verpflichtet, die Lasten des gemeinschaftlichen Eigentums sowie die Kosten der Instandhaltung, Instandsetzung und der Verwaltung nach dem Verhältnis seines Miteigentumsanteils zu tragen.

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Thema: ABC des Immobilienmanagement

Das ABC des Immobilienmanagement - K wie Kündigung von Mietverträgen (Gewerbefläche)

Eingestellt von Redaktion on 9. Juli 2020 09:33:00 MESZ

Für die Wohnraumkündigung gibt es in Deutschland strenge Vorschriften und Regelungen. Wie aber sieht es für die Kündigung von Gewerberäumen aus? Welche Voraussetzungen gilt es bei der rechtssicheren Kündigung eines Gewerbemietvertrags zu beachten. 

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Thema: ABC des Immobilienmanagement

Die Eigenverwaltung von Wohnungseigentümergemeinschaften - wie digitale Instrumente helfen.

Eingestellt von Redaktion on 8. Juli 2020 09:33:00 MESZ

Management & Verwaltung von Redaktion

Viele kleine Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) möchten die Verwaltung ihrer WEG selbständig organisieren und in die eigenen Hände nehmen. Häufig, weil sie keinen geeigneten professionellen Verwalter finden, weil sie mit ihren bisherigen Verwaltern schlechte Erfahrungen gemacht haben oder ganz einfach, weil sie die Kosten scheuen. Um den dahinter steckenden Arbeitsaufwand einzudämmen und gleichzeitig rechtliche Vorgaben einzuhalten, gibt es digitale Instrumente, denen sich Eigenverwalter bedienen können und dieser Aufgabe gerecht werden - mithilfe moderner digitaler Lösungen für das Immobilienmanagement lässt sich der Verwaltungsaufwand heute derart minimieren und sicher abbilden, dass auch die Selbstverwaltung kleiner WEGs kein großes Problem darstellt. Lesen Sie hier, wie auch Sie die Verwaltung Ihrer WEG selbst übernehmen können.

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Das ABC des Immobilienmanagement - K wie Kündigung von Mietverträgen (Wohnraum)

Eingestellt von Redaktion on 1. Juli 2020 08:20:20 MESZ

Die Kündigung vom Mietvertrag, welcher zwischen zwei Vertragsparteien (Vermieter und Mieter) auf unbestimmte Zeit geschlossen worden ist, kann grundsätzlich von einer der beiden Vertragsparteien durch eine ordentliche Kündigung, das heißt unter Einhaltung einer Kündigungsfrist, beendet werden.

Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass eine ordentliche Kündigung bei Zeitmietverträgen (beispielsweise für ein Jahr geschlossene Verträge) nicht möglich ist.

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Thema: ABC des Immobilienmanagement

Covid-19 Konjunkturprogramm - attraktive Anreize für die Digitalisierung der Immobilienwirtschaft und mehr Geld für mehr Energieeffizienz

Eingestellt von Redaktion on 25. Juni 2020 10:30:02 MESZ

Management & Verewaltung von Redaktion

Mehrwertsteuer, Kinderbonus, E-Auto-Prämie: Das Konjunkturpaket der Bundesregierung hält sowohl für Verbraucher als auch Unternehmen viele Vorteile bereit – und auch Immobilienbesitzer und die Immobilienwirtschaft können profitieren. Denn das von der Bundesregierung verabschiedete Paket berücksichtigt auch die Klimaziele - von insgesamt 130 Milliarden Euro sollen 30 bis 40 Milliarden Euro dem Klimaschutz zugutekommen. Davon sollen in den kommenden zwei Jahren 2,5 Milliarden Euro in das CO2- Gebäudesanierungsprogramm des Bundes fließen. Das sind eine Milliarde mehr als vor der Corona-Krise geplant. Zudem setzt die Senkung der Mehrwertsteuer Anreize für Investitionen in den Fortschritt. Für Hausbesitzer und Immobilienunternehmen lohnt es sich jetzt mehrfach, in eine energetische Sanierung ihres Gebäudes und ihre digitale Zukunft zu investieren.

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Thema: Management & Verwaltung

Das ABC des Immobilienmanagement - J wie Jahreseinkommen

Eingestellt von Redaktion on 25. Juni 2020 09:14:00 MESZ

Das Jahreseinkommen wird im Zusammenhang mit einer möglichen Inanspruchnahme von Wohngeld für die Immobilienwirtschaft eine wichtige Begrifflichkeit. Denn bei der Ermittlung der Anspruchsberechtigung auf Wohngeld dient das Jahreseinkommen als Rechengröße.

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Thema: ABC des Immobilienmanagement


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