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Reporting als Faktor für Prozesse und Investment in der Immobilienwirtschaft

Eingestellt von Jens Hoffstiepel am 13. Februar 2020 09:36:00 MEZ

Reporting Immobilienwirtschaft

Immobilien gelten als gutes Investment - viele Investoren entscheiden sich daher heutzutage, ihr Geld in Immobilien anzulegen. Für die Unternehmen der Immobilienwirtschaft ist es daher immens wichtig, Eigentümern, Anlegern und Anteilseignern regelmäßig Informationen bereitzustellen, mit denen man die Entwicklung eines Immobilieninvestments darstellen kann und Rückschlüsse auf die künftigen Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Die Themen Reporting und Dashboarding in der Immobilienbranche gewinnen daher zunehmend an Relevanz

Reports dienen als Navigation für interne Prozesse und Investement in der Immobilienwirtschaft

Reports dienen in der Immobilienwirtschaft als Navigation, um Anlagen in Immobilienportfolios und Vermögenswerte optimal zu steuern, zu überwachen und Informationen sowohl für interne Unternehmensprozesse als auch für Anleger bereitzustellen. Mit ihnen kann ein Immobilienmanagement jederzeit den aktuellen Stand sowie zukünftige Entwicklungen von Immobilienportfolios gegenüber Investoren und Eigentümern transparent darstellen. Eine gute Datenvisualisierung mit denen wichtige Key Performance Indikatoren (KPIs) in Berichten und Dashboards bestmöglich abgebildet werden können ist dabei unerlässlich. Signifikante Veränderungen und Abweichungen müssen schnell erkannt werden, damit alle Beteiligten schnellstmöglich einen Überblick über die aktuelle Performance von Immobilien bekommen. 

Denn die heutige Immobilienwirtschaft ist gekennzeichnet durch hohe Investitionsvolumina, komplexe (Teilhaber-) Strukturen, lange Laufzeiten und starke gesetzliche Regularien. Das erfordert ein hohes Maß an interner sowie externer Transparenz und Auskunftsfähigkeit, um einerseits interne Prozesse effektiv umsetzen zu können und andererseits, um rentabel und verantwortungsvoll zu wirtschaften. Von einer klaren und eindeutigen Geschäftskommunikation mit guten Reports profitieren daher alle Beteiligten. Vor allem aber den Asset- und Property-Managern kommen Reports zugute. Sie verantworten oft die aktive Planung, wertbeeinflussende Steuerung und Kontrolle gesamter Immobilienportfolios. Ihre Herausforderung liegt darin, die Performance der gesamten Assets und Portfolios im Überblick zu behalten und allen Beteiligten gegenüber die nötigen Informationen sowie Transparenz zu garantieren. 

Digitale Lösungen für die Erstellung von Reports und Dashboards in der Immobilienwirtschaft

Die wenigsten mittelständischen Wohnungswirtschafts- und Immobilienunternehmen haben dafür entsprechende Reporting-Lösungen im Einsatz, die optimal auf diese Anforderungen ausgerichtet sind. Aufgrund limitierter Möglichkeiten der in vielen Unternehmen genutzten Softwarelösungen wird das Reporting häufig manuell mithilfe von Microsoft-Lösungen und Excel Tabellen erstellt. Dabei gibt es moderne digitale ERP-Lösungen für das kaufmännische Immobilienmanagement, die die komplexen Reportinganforderungen für die Immobilienbranche optimal unterstützen und abbilden. 

Die wichtigsten Kennzahlen übersichtlich darstellen 

Mit modernen Softwarelösungen für das Immobilienmanagement kann beispielsweise die Summe der Einkünfte aus Vermietung, Verpachtung und sonstigen Einnahmen jederzeit strukturiert abgerufen und dargestellt werden. Zudem können mit entsprechender Software und integrierten Zusatzlösungen weitere wichtige Informationen für die Immobilienbranche dargestellt werden. Das Net Operating Income (NOI), die Immobilienrendite, Mietpreise, Belegung nach Flächenarten sowie Volumen und Restlaufzeit der Mietverträge stellen dabei wichtige Kennzahlen dar. Das NOI beschreibt hier das Net Operating Income, was sich aus der Summe alle Einkünfte aus Verpachtung und Vermietung eines Objektes abzüglich der nicht umlagefähigen Betriebskosten ergibt - das NOI wird auch das Nettobetriebsergebnis genannt. Der NOI-Wert entspricht also dem Jahresreinertrag einer Immobilie und ist ein wesentliches Instrument zur Wertermittlung. 

Reports für die Immobilienwirtschaft automatisiert erstellen 

Sind alle dieser relevanten Daten entsprechend in die Softwarelösung eingepflegt, lassen sich unterschiedlichste Reports für alle Stakeholder automatisiert erstellen. Hierbei können Leerstandskosten genauso in der Rechnung berücksichtigt werden, wie auch nicht umlagefähige Bewirtschaftungskosten einer Immobilie. Mit einem effektivem Reporting können große Datenmengen schnell aufbereitet und damit komplexe Berichte nach Vorgaben von Auftraggebern erstellt werden. Damit optimieren Immobilienunternehmen ihren Arbeitsalltag und können die gewonnene Zeit sinnvoll für andere Aufgaben einsetzen.

Foto: Lukas auf Pexels

Topics: Management & Verwaltung


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