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Smart-Buildings, smartes Management & smarte Instandhaltung - mit Sensoren und dem IoT in die Zukunft der Immobilienwirtschaft

Eingestellt von Redaktion am 14. Oktober 2020 09:38:00 MESZ

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Digitales & Technologie von Redaktion

Die Instandhaltung von Immobilien ist für die Unternehmen aus der Immobilienwirtschaft häufig eine zeitraubende und kostenintensive Tätigkeit bei der Verwaltung während ihrer Nutzungsphase. Smart-Building-Lösungen, die mit Sensoren Daten sammeln, dem Internet der Dinge für die Übertragung von Daten und die Vernetzung von Geräten sowie künstliche Intelligenzen ermöglichen heute eine Form des Zusammenspiels von Immobilien und deren Managern, die den Instandhaltungsprozess auf eine neue Ebene heben können. Eine Störung erkennen, bevor sie auftritt – die Möglichkeiten der vorausschauenden Wartung entwickeln sich weiter und gestalten die Instandhaltung von Gebäuden effektiver und zukunftsorientiert. 

Neue Technologien eröffnen neue Möglichkeiten 

Sowohl die Gesellschaft als auch die Wirtschaft in Deutschland beschäftigt sich immer mehr mit der Digitalisierung – zuletzt hat die Corona-Krise ihren Teil dazu beigetragen, dass das Thema noch präsenter wird als es eh schon war. Auch die Immobilienwirtschaft befindet sich mitten in einem digitalen Transformationsprozess. Neue Technologien und Softwarelösungen eröffnen viele neue Möglichkeiten, die es auszuschöpfen gilt. Serviceportale zur Kommunikation und die Vernetzung von Immobilienunternehmen mit ihren Mietern, Immobilienbesitzern sowie Handwerkern haben sich in den letzten Jahren zunehmend etabliert. Manch eine Kommunikationsplattform erkennt mithilfe künstlicher Intelligenz bestimmte Anfragen automatisch und kann auf Fragen mit festgelegten Schlagworten autonom antworten, sodass bei einigen Standardanfragen der Prozess der Kommunikation mittlerweile automatisiert ablaufen kann. Als nächster Schritt steht immer mehr die digitale Anbindung von Immobilien und Gebäudetechnik im Fokus, wobei Smart-Building-Lösungen mit IoT-fähiger technischer Ausstattung und angebundenen Plattformen mit künstlicher Intelligenz schon heute einen großen Mehrwert versprechen. 

Smart-Building-Lösungen schaffen vielfältige Prozesse 

In der Immobilienwirtschaft sind diese Smart-Building-Lösungen und künstliche Intelligenzen für verschieden Prozesse daher auf dem Vormarsch. Im Kleinen eingesetzt in privaten Haushalten für die Steuerung der Heizungsanlage und vielen weiteren kleinteiligen Smart-Home Technologien, können heute auch großflächige Gebäude und Büros mit smarten Technologien ausgestattet werden. Mithilfe von durch Sensoren gesammelten Nutzungsdaten kann beispielsweise die Flächen- und Arbeitsplatznutzung optimiert und das Facility-Management gezielt gesteuert werden. Immer mit dem Ziel vor Augen, Kosten für Nutzer und Verwaltung zu reduzieren. Angebunden an die Infrastruktur dieser schon häufig eingesetzten Smart-Building-Technologien kann auch die smarte Instandhaltung von Gebäuden zukünftig umgesetzt werden. 

Die vorausschauende Wartung von Immobilien und Gebäudetechnik - Predictive Maintenance 

Die Instandhaltung von Gebäuden während ihrer Nutzungsphase ist ein bedeutender Zeit- sowie Kostenfaktor und spielt in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle in der Immobilienverwaltung. Und genau hier kann die Immobilienbranche von den modernen Möglichkeiten der Smart-Building-Lösungen für eine vorausschauenden Wartung – auch Predictive Maintenance genannt – profitieren. Der schon heute verbreitete Einsatz von Sensoren, verbunden über das IoT mit Smart-Building-Plattformen, für die Optimierung der Flächen- und Arbeitsplatznutzung kann den Sockel für eine smarte Infrastruktur von Immobilien darstellen. Die Anbindung von Sensoren und weiteren Lösungen, beispielsweise zur Überwachung der Gebäudetechnik, an dieses digitale Ökosystem und somit die digitale Infrastruktur eines Immobilienunternehmens ist unkompliziert umsetzbar und ermöglichen es, Immobilien effektiver zu bewirtschaften. Werden beispielsweise Aufzüge, Rolltreppen, Klimaanlagen oder Wasserleitungen mithilfe von Sensoren intelligent überwacht, können plötzliche Ausfälle oder Schäden frühzeitig vermieden werden, indem beispielsweise eine Abnutzung festgestellt wird und Instandhaltungen frühzeitig geplant werden. 

Smarte Infrastruktur nutzen 

Das Warten und Überprüfen von Gebäuden und besonders deren technischen Anlagen soll mittels Smart-Technologien erfolgen - schon eingesetzte Smarte Lösungen können dafür die Basis liefern. Die technische Grundlage sind Funksensoren, die die benötigten Daten von zahlreichen Punkten im Gebäude liefern. Ein IoT-Gateway, also ein zentrales Schaltgerät, vernetzt diese Sensoren über das Internet mit beispielsweise cloudbasierten Plattformen, wie Cobundu von Spacewell für ein gezieltes Flächen- und Arbeitsplatzmanagement. In den spezialisierten Softwarelösungen werden die Daten gesammelt und den Bedürfnissen und den Einstellungen der Nutzer entsprechend aufbereitet. In diese bestehende smarte Infrastruktur können auch die Sensoren und Softwarelösungen für die Überwachung der Gebäudetechnik angebunden werden. 

Die zu wartende Gebäudetechnik muss dafür mit den entsprechenden Sensoren und/oder eventuell auch mit Kameras ausgestattet werden, die Daten in Echtzeit generieren. Ist eine smarte Sockeltechnologie in einer Immobilie, d. h. Möglichkeiten zur Übermittlung von Daten via Kabel oder aber auch kabellos sowie ein Iot-Gateway für die Verknüpfung und Sensordaten mit einer Software aber einmal vorhanden, können dort auch smarte Technologien für andere Aufgaben, z. B. das Predictive Maintenance, eingebunden werden. Ist der smarte Grundstock einmal gelegt, hält sich der Aufwand für die Integration weiterer smarter Elemente hier in Grenzen. 

Bestandsdaten nutzen und mit smarten Daten kombinieren 

Die Digitalisierung ist vielerorts so fortgeschritten, dass besonders bei größeren Immobilienunternehmen umfassende Softwarelösungen für das Immobilienmanagement zum Einsatz kommen, in denen Informationen zu technischen Anlagen aus dem Gebäudebestand eingepflegt sind und schon jetzt Informationen zu Wartungsintervallen und Zustand liefern. Diese vorhandenen Daten können mit den über smarten Technologien gesammelte Gebäudeinformationen zusammengeführt und mithilfe spezieller Algorithmen so analysiert und ausgewertet werden, dass derartige Systeme eigenständig diagnostizieren können, wann und welche Reparaturen oder Wartungen erforderlich sind, und wenn es mit der digitalen Infrastruktur des Immobilienunternehmens verknüpft ist die richtigen Prozesse automatisiert einleiten.  

Effiziente Instandhaltung in der Immobilienverwaltung 

Die Immobilienunternehmen und ihre Kunden können von den vielfältigen Vorteilen einer vorausschauenden Wartung profitieren - eine smarte Instandhaltung bietet Transparenz hinsichtlich des technischen Zustands, der Kosten und der Betreiber- bzw. Verkehrssicherungspflichten. Werden die gesammelten Daten beispielsweise über eine Schnittstelle in eine Softwarelösung für das Immobilienmanagement integriert, können etwaige Instandhaltungsaufgaben frühzeitig erkannt und automatisiert ausgeführt werden - weniger unerwarteten Ausfälle, planbare Servicetermine und eine längere Lebensdauer von technischen Anlagen wäre so gewährleistet 

Smarte Zukunft von Immobilien und Immobilienverwaltung 

In einigen Branchen ist die vorausschauende Wartung schon etabliert. So werden viele Produktionsanlagen in der Industrie seit Jahren auf diese Weise überwacht und instandgehalten. Nun erobern smarte Technologien für Immobilien immer mehr den Markt und auch Immobilienunternehmen erkennen den Mehrwert.

Besonders für die Analyse und das Management großer Büroimmobilien liefert die Technologie wertvolle Vorteile bei der Verbesserung von Dienstleistungen für Immobiliennutzer, beispielsweise für das Flächen- und Energiemanagement und die gezielte Steuerung von Facility Management. Auch wenn die Thematik bei Gebäuden aktuell noch am Anfang steht, ist davon auszugehen, dass sich das in den nächsten Jahren ändern wird. Wirft man einen Blick auf den Stand der Smart-Building-Technologien, zeigt sich, dass die notwendige Infrastruktur, wie Sensoren, Übertragungstechnologien von Daten und Plattformen zur Auswertung sowie Darstellung der Daten schon heute ausgereift und erschwinglich sind und ein enormes Potenzial für ein intelligentes Zusammenspiel von Immobilien und deren Management liefern.  

Topics: Digitales & Technologie


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